Solar System Simulator, neue Version

Als kleines Projekt zum Sammeln von Erfahrungen mit Vibe-Coding gestartet, ist meine N-Körper Simulation mittlerweile zu einem kleinen Astrophysik Simulator herangewachsen! Version 0.3 ist jetzt auf dem Weg in den Microsoft Store und sollte dort Anfang der Woche verfügbar sein.

Vor allem die Grafik habe ich verbessert, aber auch viele neue Features hinzugefügt.

Native Physik-Engine
Der größte Schritt unter der Haube: Die gesamte Gravitations-Simulation läuft jetzt in einer nativen C-Bibliothek mit AVX2-Vektorisierung. Das ermöglicht deutlich höhere Simulationsgeschwindigkeiten und öffnet die Tür für anspruchsvollere Integrationsverfahren. Wählbar sind inzwischen fünf Backends — von einfachem Euler bis hin zu Barnes-Hut-Baumverfahren und einem Hermite-4-Integrator für hohe Genauigkeit.

Realistischere Grafik
Planeten und Sterne werden jetzt mit radialen Leuchtgradienten gerendert, Sterne bekommen eine eigene Oberflächentextur. Kometen ziehen sichtbare Ionen- und Staubschweife hinter sich her, die dynamisch aus Tausenden von Partikeln bestehen.

Kollisionen und Fragmentierung
Körper können nicht nur verschmelzen — bei hohen Relativgeschwindigkeiten zersplittern sie in Fragmente. Das native Kollisionsmodul berechnet dabei Gezeitenkräfte und verteilt Masse und Impuls physikalisch korrekt auf die Trümmer.

Datumsgenaue Planetenbahnen
Alle acht Planeten und elf Monde werden anhand von JPL-Kepler-Elementen zum aktuellen Datum initialisiert — die Startaufstellung entspricht also dem echten Sonnensystem.

Trajektorienvorschau & Körper hinzufügen
Beim Platzieren eines neuen Körpers zeigt die Simulation sofort eine gestrichelte Vorschau der zu erwartenden Bahn. Masse, Radius, Farbe und fünf Presets (von Asteroid bis Gasriese) sind frei wählbar.

Simulationsschnappschüsse
Interessante Konstellationen lassen sich jetzt speichern, laden und benennen — so gehen keine schönen Zufallssituationen mehr verloren.

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